Kupfer und Gold, so habe ich es auch schon mal gehört, soll es im Osten von Flores geben. In letzter Zeit häufiger in den Medien war die Kontroverse um die geplante Goldmine auf Lembata, einer Insel direkt östlich von Flores gelegen. Eine Bergbaufirma betreibt das Projekt, was in letzter Zeit zu immer größeren Protesten seitens der Bevölkerung, nun auch unterstützt durch die katholische Kirche, geführt hat. Schließlich hat die Kontroverse auch die internationale Presse erreicht: die Asia Times berichtet in einem ausführlichen Artikel detailliert über die Hintergründe des Streits. Demnach soll der Inhaber der Bergbaufirma von Geologen widerlegte Behauptungen in bezug auf die mögliche Fördermenge aufstellen, die wiederum den Bezirkspräsidenten für das Projekt eingenommen haben. Die ortsansässige Bevölkerung hingegen, die von einer solchen Mine nur mittelbar profitiert, sorgt sich um die natürlichen Umweltressourcen, auf die die Einheimschen dringend angewiesen sind und die von einem solchen Unterfangen gefährdet werden können. Nächstes Jahr stellt sich der Regierungspräsident zur Wiederwahl, einer seiner Gegner hat schon angekündigt, mit einem Antiminenprogramm gegen den Amtsinhaber zu kandidieren.
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